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Was sind zylindrische Lager und wie werden sie eingesetzt?

Zylindrische Radiallager werden hergestellt, um schwerere Lasten und höhere Drehzahlen als Kugellager und Zylinderrollenlager aufzunehmen, die beide Lager mit Wälzelementen sind.

Da zylindrische Radiallager eine größere Kontaktfläche als Wälzlager haben, werden Lasten gleichmäßiger auf der Fläche verteilt. Zylindrische Lager werden unter anderem in Anwendungen mit Radial- oder Axialbelastung eingesetzt.

AUFBAU, WERKSTOFFE UND VORTEILE VON GGB-ZYLINDERLAGERN

Der Wechsel von Wälzlagern zu GGB-Zylinderlagern bedeutet Einsparungen aufgrund geringerer Teilekosten, einfacher Montage  sowie gemäßigter Anforderungen hinsichtlich Wellentoleranzen, Oberflächengüte und Festigkeit. Zylindrische Lager sind widerstandsfähiger gegenüber Ermüdung, Stoß- und Randbelastungen und können Fluchtungsfehler besser ausgleichen als Wälzlager. Im Endeffekt verzeichnen die Kunden Einsparungen durch geringere Wartungskosten und eine längere Lebensdauer.

Zylindrische Gleitlager haben einen gleichmäßige Außen- und Innendurchmesser und sind innen flächenbündig mit dem Gehäuse. Wegen ihrer einfachen Bauweise lassen sich zylindrische Lager mittels einfacher Presspassung montieren, was die Gefahr von Montageschäden verringert. Sie sind dünn, was Platz und Gewicht spart, variieren in ihrer Größe je nach Einsatzart und Kundenerfordernissen.

GGB bietet Zylinderlager in zahlreichen Formen, Größen und Werkstoffen an, z.B.:

WO WERDEN ZYLINDRISCHE LAGER EINGESETZT?

Zylindrische Gleitlager sind extrem vielseitig und für zahlreiche Anwendungen geeignet. Übliche Einsatzarten für Zylinderlager sind unter anderem:

Weitere Verwendung finden sie in Offshore-FPSO-Systemen (Floating Production Storage ans Off-loading), Bremsmechanismen, Wechselstromgeneratoren und Anlassermotoren.

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